Champix ist ein Medikament, bei dem nur in den seltensten Fällen Nebenwirkungen auftreten, die am häufigsten auftretenden Nebenwirkungen sind Schwindel und Übelkeit. Schwindel wurde bei sechs von 100 getesteten Personen beobachtet und Übelkeit bei zwölf von 100.

champix schwindelDie wirkungsvollste Strategie zur Vermeidung von diesen Nebenwirkungen ist die Verringerung der Tagesdosis. Da Schwindel und Übelkeit nur in den ersten Tagen der Einnahme beobachtet wurden, ist es ratsam, in diesen Tagen die Dosis Schritt für Schritt anzupassen. So berichten Patienten von einer Halbierung der Dosis, bei der die Wirkungsweise von Champix jedoch nicht nachgelassen hat. (Beispielbericht) Das heißt, sie empfanden bei deutlich nachlassenden Nebenwirkungen keine Lust auf eine Zigarette, obwohl sie nur die halbe Dosis eingenommen haben. Falls die Reduzierung der Tagesdosis nicht hilft, gibt es eine Reihe von Hausmitteln, die gegen Übelkeit und Schwindel angewendet werden können.

Fenchel und Ingwer hilft gegen Übelkeit.

Diese beiden Wunder aus der Küche wurden schon im Mittelalter gegen jede Art von Übelkeit eingesetzt. Ingwer ist eine Allzweckwaffe, die bei etlichen Beschwerden eingesetzt wird. Seine Hauptwirkstoffe sind Gingerol und Shogaol, wobei der erste besonders bei der Bekämpfung von Übelkeit hilfreich ist. Der Betroffene kann Ingwer entweder frisch kauen oder ihn in Form von Tee zu sich nehmen. Hierbei ist darauf zu achten, dass das Wasser, mit dem die ca. fünf bis acht Ingwerscheiben in einer Tasse übergossen werden, nicht heißer als 80 °C ist, da ansonsten das wichtige Vitamin C zerstört wird.

Auch Fencheltee beruhigt den Magen, regt die Verdauung an und sorgt auf diese Weise schnell wieder für ein Wohlbefinden.
Pfefferminztee ist hingegen zu vermeiden. Das in der Minze enthaltene Menthol reizt die Magenschleimhäute und kann die Übelkeit sogar verschlimmern.

Außerdem helfen bei Übelkeit viel Flüssigkeit und frische Luft. Ein Spaziergang, Lüften der Wohnung und tiefenentspannendes Atmen können schon ausreichen, um den ersten Anflug von Übelkeit zu überwinden.
Zudem sollten fettige, scharfe und süße Lebensmittel vermieden werden.

Bei Schwindel helfen Knoblauch und Ruhe.

Unter Schwindel verstehen die meisten Patienten das Gefühl, dass sich alles um sie dreht und sie den Boden unter den Füßen verlieren. Bei ersten Anzeichen von Schwindel empfiehlt es sich, sich erst einmal hinzulegen oder hinzusetzen. Außerdem kann das Fixieren eines Punktes im Raum helfen. Dabei sind ruhiges Atmen und langsame Bewegungen wichtig. Diese Maßnahmen bekämpfen zwar nicht die Ursache des Schwindels, können aber dem Drehgefühl entgegenwirken. Alle Bewegungen sollten langsam vorgenommen werden.

Bei Schwindel ist es besonders wichtig, dass alle Körperorgane und vor allem das Gehirn gut mit Blut versorgt werden. Deshalb ist hier frische Luft schon oft ausreichend. Zur Durchblutung des Gehirns ist außerdem ein Tee aus der Ginkopflanze zu empfehlen. Auch Knoblauchsaft fördert die Durchblutung des Gehirns an, weil er die Blutgefäße von Arteriosklerose befreit.

Ansonsten bleibt dem Patienten nichts weiter übrig, als einige Tage zu warten, bis die Beschwerden sich von selbst einstellen. Außerdem sollte man darauf zu achten, bei Schwindel nicht Auto zu fahren und auch keine schweren Maschinen zu bedienen.